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Es soll Menschen (Männer?) geben, die immer dann, wenn sie ein exotisches Tier sehen - egal ob lebendig oder tot - sich sofort auszumalen beginnen, wie man nämliches Tier wohl am schmackhaftesten zubereiten könne. (...) Sie haben, wie die meisten anderen "weitgehend Normalen", eine Schwelle zu übertreten, bevor sie dies bei derselben eines vegetarischen Restaurants tun. (...) Das "Five Seasons" betritt man durch einen langen, hellen Flur, stößt auf einige Bistro-Tische im überdachten Innenhof und eine freundlich lächelnde Buddha-Figur, die weise über der ersten Entscheidung des Abends thront: links, im gelb gehaltenen Hauptraum, ist Nichtraucher, dafür aber die Theke, und hinter der hantiert die Köchin, rechts ist Raucher und der Holzofen. Die Köchin gewinnt. Sie heißt Mayoori Buchhalter und will in ihrem Restaurant "das Essen für meine Gäste transparent machen. Deshalb kann man ihr beim Arbeiten zuschauen, und die Karte lässt keine Fragen offen: soweit möglich, sind alle Zutaten aus biologischem Anbau; Dosen, Mikrowelle und Geschmacksverstärker sind tabu; fremde Begriffe werden erklärt; veganische Gerichte (ohne Milchprodukte und Eier) sind markiert. |
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